Solides IT-Notfallmanagement in 4 einfachen Schritten

IT-Notfallmanagement

Ein solides IT-Notfallmanagement ist für alle Unternehmen zwingend notwendig, deren Prozesse von IT-Systemen abhängig sind. Das gilt nicht nur für alle ISO-zertifizierten Unternehmen. Gesetzlich sind Unternehmen ohnehin dazu verpflichtet ihre gesamte IT-Infrastruktur zu dokumentieren und ein Notfallhandbuch mit klaren Anweisungen für den Ernstfall nachzuweisen. Das gilt ebenso für diejenigen Unternehmer, die ihr unternehmerisches Risiko nicht dem Zufall überlassen wollen und für den Ernstfall vorbereitet sein möchten. Das Notfallhandbuch selbst sollte zudem an mehreren Stellen in gedruckter Form vorliegen, da ein Ausfall schnell weite Teile der IT betreffen kann. 

Das Ziel ist klar: Bei einem echten IT-Notfall muss ein sachkundiger Dritter mit Hilfe des Notfallmanagements in der Lage sein, das betroffene System zu reaktivieren – und zwar so schnell wie möglich. Viele sind der Meinung, dass die Umsetzung das Problem sei. Doch das muss nicht so sein. In nur 4 einfachen Schritten kann jeder mit vergleichsweise geringem Aufwand ein solides IT-Notfallmanagement realisieren. 

  1.  Das Wichtigste: Fangen Sie direkt an

    Es klingt banal, doch der häufigste Fehler in der Praxis: Hören Sie auf, sich zu fragen, „Wo soll ich anfangen?“, „Wie soll ich anfangen?“ Starten Sie einfach damit, Ihre IT-Infrastruktur und –Prozesse sauber zu dokumentieren. Am besten noch heute. Das Dokumentationstool ist dabei zweitrangig. Jedoch kann es sinnvoll sein eine Kollaborationsplattform wie ein Wiki oder Microsoft Teams einzusetzen, um die Dokumentation gemeinschaftlich möglichst effizient und ohne Redundanzen durchzuführen.

     

  2. Bestimmen Sie einen Verantwortlichen

    Ein solides IT-Notfallmanagement braucht eine klare Führung. Arbeiten Sie ruhig in Teams, doch bestimmen Sie zuvor einen Verantwortlichen, bei dem alle Fäden zusammenlaufen.

     

  3. Nutzen Sie vorhandene Informationen

     

    Sparen Sie sich zeitintensive Recherchen über die aufgebaute Infrastruktur. Die meisten der Informationen, die sie brauchen, sind bereits vorhanden. Sie müssen nur zusammengeführt werden. Greifen Sie beispielsweise auf Lieferscheine und Rechnungen zurück: Hier sind oft alle wichtigen Angaben zu finden, die sie brauchen. 

     

  4. Verzichten Sie auf spezielle Software

    Erst ab einer Unternehmensgröße von mehr als 300 Mitarbeitern ist eine Extra-Software empfehlenswert. Für alle anderen Unternehmen gilt: Nutzen Sie einfach vorhandene Tools, wie Microsoft Word, Excel, PowerPoint oder auch Visio. Die Standard-Office-Programme von Microsoft reichen für Sie völlig aus. Denn bedenken Sie auch: im Notfall muss ein unabhängiger Dritter auch auf die Dokumente zugreifen können. 

 Wer diese 4 Schritte beherzigt, profitiert bereits nach kurzer Zeit von vielen Vorteilen eines soliden IT-Managements. Sie erkennen frühzeitig Schwachstellen, Sie können ungeplante Kosten planbar reduzieren, Sie unterstützen Ihre IT-Budgetplanung und sichern neben der IT auch das Management des gesamten Unternehmens ab. Darüber hinaus vereinfachen Sie die Gespräche mit Wirtschaftsprüfern, Banken und Versicherungen. 

Sie benötigen Unterstützung für Ihr IT-Notfallmanagement? Unsere Consultants sind Ihnen dazu gerne behilflich.

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.

Ihr Ansprechpartner

Andreas Höllermann

IT Consultant


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